Kurzfassung:

Was Sie für Ihr Unternehmen einkaufen, sollte unter fairen Arbeitsbedingungen und umweltschonend hergestellt und zugestellt werden. Übernehmen Sie Verantwortung und handeln Sie entsprechend. Ihre Marktpartner, Ihre Mitarbeiter und die Verbraucher werden es Ihnen danken! Als Beitrag und Verantwortung der Unternehmen für eine nachhaltige Entwicklung gilt das Konzept der öko-sozialen Nachhaltigkeit.

Ein Haupthebel für Unternehmen, um mehr Nachhaltigkeit zu erreichen, ist die nachhaltige Beschaffung von Gütern, Waren und Dienstleistungen. Wirtschaftskreisläufe können sich lokal, regional, überregional und global abspielen – je nach Ausrichtung Ihres Unternehmens.

Sie werden in vielfacher Hinsicht profitieren: Sie können dazu beitragen, dass soziale Bedingungen sich verbessern, die Umwelt geschont wird und Ihre Reputation steigt. In einer nachhaltigen Beschaffungsstrategie schlummern zudem erhebliche Umsatzsteigerungs- und Kostensenkungspotenziale. Definieren Sie für Ihr Unternehmen daher einen Leitfaden für nachhaltige Beschaffung und leiten Sie daraus entsprechende Maßnahmen ab. Wirtschaftliche Aspekte sind bereits heute ein wesentlicher Grund für Unternehmer auf nachhaltige Beschaffung zu setzen – und sie werden in den nächsten Jahren noch einmal deutlich an Relevanz gewinnen. Je lokaler die Wertschöpfungskette ist, desto einfacher ist die Umsetzung einer nachhaltigen Beschaffungsstrategie. Vor allem kurze Transportwege Ihrer lokal und regional ansässigen Lieferanten und Vertragspartner wirken sich positiv auf Ihre Umweltbilanz aus. Lokale Wertschöpfungsketten sind zudem für Abnehmer und Endkunden nachvollziehbarer.

Genauso kann eine vertrauensvolle, langjährige Geschäftsbeziehung zu Ihren Lieferanten ein Qualitätsgarant sein, der eine positive Auswirkung auf Ihre ökologische und ökonomische Bilanz hat. Wichtig ist, dass Sie mit Ihrem Lieferanten Nachhaltigkeitskriterien zu einem Vertragsbestandteil machen, was bei Nichterfüllung unter Umständen auch zu Sanktionen führen kann. Honorieren Sie das vorbildliche Engagement Ihrer Lieferanten hingegen mit langfristigen Verträgen. Gerade in der Langfristigkeit kann für Ihre Geschäftspartner ein Anreiz entstehen, sich dauerhaft auf die von Ihnen gesetzten sozialen und ökologischen Standards zu verpflichten. Das gilt gleichermaßen für den lokalen und globalen Beschaffungsprozess.

Wichtig: Mit zunehmender räumlicher Distanz zu den Lieferanten steigt in aller Regel auch die Komplexität der nachhaltigen Beschaffung.

Wer es genauer wissen will, der erhält mit dem N-Kompass-Dossier „Nachhaltige Beschaffung“ von Wolfgang Keck einen Aktionsplan mit konkreten Handlungsempfehlungen und zudem die passenden Arbeitshilfen für die direkte Umsetzung.

Über den Autor: Wolfgang Keck war ab 2004 österreichischer Projektleiter in einem der ersten Projekte der Europäischen Kommission für Corporate Social Responsibility (CSR) in KMU. Seit 2012 ist er mit der GILDE im Bundesprogramm „Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ als Senior Consultant und Trainer aktiv. Außerdem hat er den Deutschen Industrie- und Handelskammertag bei der Konzeption des Zertifikatlehrgangs „CSR-Manager (IHK)“ unterstützt.

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