Kurzfassung:

Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn geht in aktuellen Schätzungen davon aus, dass im Zeitraum zwischen 2014 und 2018 in knapp 135.000 Unternehmen eine Übergabe bevorsteht. Betroffen sind davon im Vier-Jahres-Zeitraum bis 2018 rund 2 Millionen Beschäftigte. Indem Sie Ihr Unternehmen an die nächste Unternehmergeneration übergeben, sichern Sie Arbeitsplätze genauso wie bewährte Strukturen, anhand derer Sie Wissen sowie Erfahrung erhalten und weitergeben können.

Das Erreichen des Ruhestandalters ist mit einer der häufigsten Gründe für die Übergabe eines Unternehmens. In einem von zehn Fällen ist der Tod Grund für den Generationenwechsel oder aber die Erkrankung des Eigentümers – spätestens ab dem 55. Lebensjahr sollte ein Unternehmenslenker daher über seine Nachfolge nachdenken und entsprechende Entscheidungen und Maßnahmen treffen.

Eine nachhaltige Nachfolgeplanung wird sich positiv auf Sie und Ihr Unternehmen auswirken. Entscheiden Sie, welche Art der Nachfolge für Sie und Ihr Unternehmen die richtige Wahl ist und beziehen Sie rechtzeitig die zweite und dritte Leitungsebene mit ein.

Legen Sie der Nachfolgeplanung auf den oberen Leistungsebenen einen Business-Case zugrunde. So können Sie Kosten und Nutzen für verschiedene Szenarien Ihrer Personalentwicklung systematisch analysieren. Weitere positive Effekte der nachhaltigen Nachfolgeplanung sind darüber hinaus die Sicherheit für Ihre Mitarbeiter, ihren Arbeitsplatz zu behalten, und zusammenhängend damit eine höhere Unternehmensreputation durch zufriedene Mitarbeiter. Zudem hilft eine erfolgreiche Nachfolge, den Umsatz und Unternehmenswert zu erhalten. Dies beruht insbesondere auf einer langfristigen Vorbereitung der Geschäftspartner auf den bevorstehenden Beziehungswechsel zu einer neuen Unternehmensspitze bzw. zu nachfolgenden Führungskräften auf weiteren Leitungsebenen.

Wer es genauer wissen will, kann konkrete Handlungsempfehlungen für die Praxis im N-Kompass-Dossier „Nachfolgemanagement“ von Wolfgang Keck nachlesen und die passenden Arbeitshilfen für die direkte Umsetzung nutzen.

Über den Autor: Wolfgang Keck war ab 2004 österreichischer Projektleiter in einem der ersten Projekte der Europäischen Kommission für Corporate Social Responsibility (CSR) in KMU. Seit 2012 ist er mit der GILDE im Bundesprogramm „Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“ als Senior Consultant und Trainer aktiv. Außerdem hat er den Deutschen Industrie- und Handelskammertag bei der Konzeption des Zertifikatlehrgangs „CSR-Manager (IHK)“ unterstützt.

Zum Shop Zur Leseprobe

Dossiers

Entdecken Sie unsere Dossierwelt...