Kurzfassung:

Das öffentliche Interesse, mehr zu den Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen zu erfahren, nimmt vor allem durch diverse Umweltskandale zu. Nicht nur Endverbraucher auch Geschäftskunden, Investoren und politische Entscheidungsträger wollen wissen, was Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit tun. Soziale Aspekte, Umweltprobleme oder gesellschaftliche Verantwortung sind nur einige der Themen, zu denen die Öffentlichkeit Informationen erwartet.

Die externe Unternehmenskommunikation kann dazu dienen, Nachhaltigkeitsaktivitäten transparent an die wichtigsten Interessengruppen zu kommunizieren. Zur Verbreitung Ihrer unternehmerischen Nachhaltigkeitsbotschaften bieten sich insgesamt sechs Kanäle an, von der Presse- und Medienarbeit, Online-Kommunikation, Werbung und dem Sponsoring über Veranstaltungen bis hin zum Nachhaltigkeitsbericht.

Eine Schlüsselrolle nimmt vor allem der Nachhaltigkeitsbericht ein. Damit geben Sie einen umfassenden Überblick zu den ökologischen, sozialen und ökonomischen Auswirkungen Ihres Wirtschaftens. Eine CSR-Berichterstattung hat das EU-Parlament mit einer im April 2014 beschlossenen Richtlinie künftig sogar zur Pflicht gemacht. Betroffen sind Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern, die im „Interesse der Öffentlichkeit“ stehen, demnach vor allem Unternehmen, die börsennotiert sind, sowie Finanzdienstleister wie Banken und Versicherungen. Ebenso wichtig sind jedoch die zahlreichen Mittelständler, die als Teil der Lieferkette der direkt betroffenen Unternehmen in absehbarer Zeit ihren Auftraggebern in Sachen Nachhaltigkeit berichten müssen. Die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts können Unternehmen entlang verschiedener Standards erstellen, von GRI über EFFAS bis hin zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK).

Es geht bei der externen Unternehmenskommunikation Ihrer Nachhaltigkeitsleistungen nicht darum, finale Ergebnisse zu präsentieren, sondern zu zeigen, dass Sie sich Ziele gesetzt haben und sich auf den Weg gemacht haben.

Wer es genau wissen will, kann im Dossier „Externe Kommunikation und Nachhaltigkeitsbericht“ im N-Kompass nachlesen, wie über verschiedene Kanäle über Nachhaltigkeitsaktivitäten kommuniziert und so das Vertrauen in Ihr Unternehmen gestärkt werden kann.

Über die Autoren:

Martin Kleene war unter anderem acht Jahre im Dienste der Caritas international sowie bei dem PR-Netzwerk Kothes Klewes tätig, bis er 2002 seine eigene Unternehmensberatung Kleene Consulting gründete.

Gregor Wöltje, Architekt, Designer und Journalist, gründete die erfolgreiche Werbeagentur .start, verkaufte sie und widmet sich seither ausschließlich nachhaltigen Geschäftsideen.

Tina Teucher ist freie Journalistin, Moderatorin und Rednerin für nachhaltiges Wirtschaften, mit Schwerpunkten u.a. in den Bereichen Innovationen, CSR und Nachhaltigkeitskommunikation. Zudem ist sie Beiratsmitglied im Sozialunternehmer-News-Portal (social-startups.de) und Dozentin an der Fresenius Hochschule und Fundraising Akademie.

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